11 & 12 July 2026
TIMING
Eine Annäherung der Residentin
Chantal Kaufmann
Begleitet mit einer Lesung von Stefan Burger und Ann-Kathrin Eickhoff
TIMING Exhibition view; all photos by E. Sommer
TIMING Exhibition view; all photos by Stefan Burger
Reading by Stefan Burger
„18-stündige Videoarbeit mit dem Titel ‚Zurückweisung‘‘
(Vignette 1: Commando Cannstatt, Vignette 2: NORMA, Vignette 3: Zelt/ Krätze)
Reading by Ann-Kathrin Eickhoff
30.5.- 27.6. 2026
FRAMES
Mit:
Ethan Assouline, Brigham Baker, Karin Borer, Paula Herrmann, Cyril Hübscher, Gilles Jacot, Chantal Kaufmann, Daniel Kurth, Matthias Liechti, Selina Lutz, Matheline Marmy, Vinzenz Meyner, Dominic Michel, Ivan Mitrovic, Fabrice Schneider, Manuel Schneider, Mathis Pfäffli, Valentina Stieger, Cassidy Toner, Ilaria Vinci, Arnaud Wohlhause, Gerta Xhaferaj, Jiajia Zhang
and drawings by
Masha Silchenko, Jonathan Vidal, Jan van Oordt , Camille Santschi, Maxime le Bon , Renée Levi, Jan Bachmann Michelle Bachmann, Fabian Peña, Ife, Iris Bregger, Roman Steger, Lorenza Longhi; and 11 drawings with unknown authorship from the collection.
begleitet mit einem Text von Ivan Mitrovic.
Seit 2017 sammelt das Ausstellungs- und Residenzprojekt «La Dépendance» Zeichnungen im A6-Format. Ziel der Initiative ist es, 35‘000 Arbeiten auf Papier zu sammeln – eine Zahl, die dem Kaufpreis des Residenzhauses in St. Imier entspricht. Die Werke werden in Ausstellungen präsentiert und für 1 CHF pro Zeichnung verkauft.
Ein Teil der Sammlung wird zudem in Büchern gebunden. Bislang fanden 16 Ausstellungen statt, bei denen jeweils so viele Werke wie möglich gezeigt wurden. Die Sammlung umfasst derzeit 28‘372 Zeichnungen. Die Ausstellung «Frames» markiert die erstmalige Einführung eines neuen Formats: 23 eingeladene Künstler*innen wählten jeweils eine Zeichnung aus der Sammlung aus und fertigten einen Rahmen dafür an. Die Ausstellung untersucht gleichzeitig die traditionelle Form des Rahmens und dessen zeitgenössische Interpretation und betrachtet dabei den Rahmen als eigenständiges künstlerisches Element.
At InfoSpace
Auf dem Wolf 11
4052 Basel
FRAMES exhibitionview:
Frame: Mathis Pfäffli
Drawing: Nr. 14523,
unknown / not signed

Frame: Jiajia Zhang
Drawing: Nr. 20837,
unknown / not signed
Frame: Ethan Assouline
Drawing nr: 5254,
unknown / not signed

Frame: Gilles Jacot
Drawing Nr.28365,
Masha Silchenko / not signed

Frame: Matheline Marmy
Drawing Nr: 28370:
Jonathan Vidal, signed

Frame: Paula Herrmann
Drawing Nr.14234,
Jan van Oordt / not signed

Frame: Ilaria Vinci
Drawing nr: 28367,
unknown / not signed

Frame: Vinzenz Meyner
Drawing Nr.10
unknown / not signed
Frame: Arnaud Wohlhauser
Drawing Nr. 17352,
Camille Santschi /not signed

Frame: Cassidy Toner
Drawing Nr.14878,
unknown / not signed
Frame: Fabrice Schneider
Drawing Nr.28368,
Maxime le Bon / not signed
Frame: Chantal Kaufmann
Drawing Nr. 11976,
Renée Levi / not signed
Frame: Ivan Mitrovic
Drawing Nr.14878,
Jan Bachmann / not signed
Frame: Manuel Schneider
Drawing Nr.9135:
unknown / not signed
Frame: Valentina Stieger
Drawing Nr. 28326,
unknown / not unsigned
Frame: Daniel Kurth
Drawing Nr. 11878,
Michelle Bachmann / not signed
Frame: Mathhias Liechti
Drawing Nr. 14932,
Fabian Peña, signed
Frame: Brigham Baker
Drawing nr: 28366,
Ife / not signed
Frame: Gerta Xhaferaj
Drawing Nr. 14587,
Iris Bregger/ signed
Frame: Selina Lutz
Drawing Nr.18531,
Roman Steger / not signed
Frame: Karin Borer
Drawing nr: 12664
unknown,/not signed
Frame: Cyril Tyrone Hübscher
Drawing Nr. 11581,
unknown / not signed
Frame: Dominic Michel
Drawing Nr. 28369,
Lorenza Longhi / signed
All pictures by Fabrice Schneider
Notizen zu Frames
von Ivan Mitrovic
Zuerst dachte ich es sei wichtig, für diesen Text zu klären, was die persönliche Verbindung ist, welche ich zu dieser Sammlung habe. Oder ob es nicht doch interessanter wäre, zu versuchen den Zusammenhang zwischen Sammeln und der Gesellschaft als akkumulativem Organismus in kurzen Sätzen zu erläutern. Was eigentlich ein überzogenes Vorhaben wäre, da erstens mein Wissen sehr lückenhaft ist, und zweitens mich vielmehr der Aspekt interessiert hat, und das sage ich als jemand der selbst sammelt, wie wichtig die Leidenschaft als zentraler Antrieb für das Anlegen einer Sammlung ist. Wenn man erst einmal alle Kriterien für eine Sammlung definiert hat, gibt es kein Zurück mehr. Das Sammeln bietet immer auch die Möglichkeit sich durch die übergeordnete Instanz der Leidenschaft einem Kontrollverlust hinzugeben. Sie setzt die Sammlung in Relation zum eigenen Körper und verbindet dadurch die Aussenwahrnehmung mit dem eigens definierten Wertungssystem. Dieses ist sehr einfach auf andere Modelle adaptierbar und kann unendlich reproduziert werden. Der verengte Blick des Sammlers, der entscheidet, was eine perfekte Sammlung ist oder wann Sie nun komplett sei macht für mich den Reiz des Anhäufens aus. Ein sehr schmaler Grat zwischen überbordendem Wahnsinn und pedantischem Ablegen und Aufbewahren. Das ernsthafte Anlegen einer Sammlung kann eine höchst antisoziale Handlung sein, denn der Anspruch an eine „gute Sammlung“ bedingt eine Einschränkung des Wahrnehmungs- und Handlungsspielraums. Bei der hier sichtbaren Sammlung wird aber versucht über die leidenschaftlichen Komponenten hinweg den sozialen Aspekt hervorzuheben. Die Arbeiten auf Papier werden zu einem Baustein in einem ausufernden Ideengebäude und tragen dazu bei durch den Erlös, denn sie generieren, dieses zu unterhalten. Ich habe die Sammlung immer als eine Karte verstanden auf welcher Orte verzeichnet werden, die in Verbindung mit dem Haus im Jura stehen. Wie beim Sammeln steht auch in diesem Haus, welches hier zum Gefäss wird, dass akkumulative Anhäufen von „Know-how“ im Vordergrund, also eine Praxis bei der sich durch das aufeinander Aufbauende schrittweise Wert und Anforderung der Sammlung und des Hauses gleichermassen addieren. Die Idee ist eine simple: einen Kreislauf anzustossen, der dazu beiträgt, einen konkreten Zweck zu erfüllen und den Ort finanziell unabhängiger zu machen. Durch das schrittweise Veräussern der Sammlung nach demPrinzip 1:1, also eine Arbeit für einen Franken wird eine Schuld von 35`000 Franken beglichen und gleichzeitigdie Sammlung abgebaut. Sie funktioniert wie ein Boiler, der bei Notwendigkeit angeworfen wird und nach dem Gebrauch wieder runterfährt. Durch die Aktivierung in Form einer Ausstellung werden die Arbeiten in Umlaufgesetzt und mit einer individuellen Rahmung die Erfahrung einer gemeinsamen Geschichte gestärkt. Die künstlerischen Positionen haben die Möglichkeit die angehäuften Erinnerungen neu anzuordnen und mit der eigenen Erzählung, die der Sammlung immanente Warenlogik als Werkzeug für ein gemeinschaftliche Idee umzunutzen. Der Rahmen dient als Verbindung zwischen dem Kunstwerk und dem Realen und erweitert das Repertoire mit neuen Formulierungen. Diese soziale Komponente lässt jede einzelne Position in dieser Sammlung als gleich wertig handelnde Akteure Teilhaben um neue Strategien einer solidarischen Zusammenarbeit zu definieren. Sei es in Form eines Zeichentisches, an dem die Besuchenden aktiv handeln oder sei es das Erweitern der Sammlung durch persönliche Einladung, mit jedem Aktivierung werden neue Werkzeuge in das Gefäss aufgenommen und den nächsten Nutzern hinterlassen. Es gibt klar angelegte Kriterien welche die Aufnahmen in das Gebilde bestimmen und durch ihre minimalen Anforderungen das Feld für spielerische Möglichkeiten der Anordnung öffnet. Aus der Offenheit, die es benötigt, um solch eine komplexes Gebilde gewissenhaft zu tragen, ziehe ich meine persönliche Faszination für diese Sammlung. Sind das Ablegen und Einordnen nun eine Wissenschaftliche Praxis oder besteht der Reiz bloß darin in einer Sammlung Material anzuhäufen? Ist Wachstum als wissenschaftliche Praxis ein angemessenes Argument zur Akkumulation? Wird automatisch ein Allgemeingültiger Mehrwert generiert? Wie sammelt man ökonomisch? Besteht die Möglichkeit in einer Sammlung hierarchische Strukturen zu überwinden? Das sind alles Fragen, die bei einer normalen Sammlung sehr wichtig wären doch weil die zusammengetragenen Arbeiten unter permanent wechselnden Kriterien erfolgt würde der Begriff „Ansammlung“ für die hier zusammengetragenen Arbeiten zutreffender sein. Im Zentrum steht nicht das Werk einer einzelnen Person, sondern es wird vielmehr auf die Vielheit der Lebensrealitäten hingewiesen, die es braucht, um ein Projekt wie die La Dependancé zu tragen. Das Sammeln also, dieser erste Schritt des Lernens, ist es der uns als Gemeinschaft verbindet. Auf welche Weise wir Dinge Lernen hängt auch immer damit zusammen, wie wir erlebtes Wissen einordnen und für andere zugänglich machen. Diese vereinfachte Leseform zeigt auf das, dass Anlegen einer Sammlung eine Form der Empathie voraussetzt, die es benötigt um als Gesellschaft zu wachsen.
Fields draws from the literal and conceptual context of La Dépendance, a rural artist residency and site of encounter and exchange. It features works that are critical of their times; moving-image pieces addressing the consequences, illnesses and absurdities of capitalism, while suggesting possible responses.
David Wojnarowicz, Beautiful People, 1988, 34’7”
Martha Rosler, Flower Fields, 1974, 3’37”
Liam Gillick, Underground (Trailer for a Book), 2004 , 6’58”
Bernadette Corporation, Hell Frozen Over, 2000, 19’22”
Tony Cokes, Ad Vice, 1999, 6’36
Guadalupe Ruiz & Janosch Perler, La Pastora de las Cosas, 2022, 16’56”
Meriem Bennani, 2 Lizards, 2020, 23’02”
Rafael França, As If Exiled In Paradise, 1986, 9’00”
Infos:
David Wojnarowicz, Beautiful People, 1988, 34’7”

“Beautiful People follows Jesse Hultberg, Wojnarowicz’s former bandmate in 3 Teens Kill 4, as he dresses in his drag persona, the hippie-era singer Melanie Safka, and departs New York City for an upstate lake. Primarily shot in black and white, most of the film focuses on Hultberg’s attentive preparation as he applies makeup and selects his gown and jewelry. In the taxi, passing views out the window shift from scenes of the city to the tree-lined highway. Arriving at a forest, Hultberg cautiously navigates the uneven terrain in stilettos, with a glamorous presence in distinct contrast to his surroundings. Sitting on the rocky lakeshore, Hultberg reaches his gloved palm toward the water. Upon contact, the film immediately shifts into color, revealing the vibrant red fabric of the gown and gloves. This colorful awakening marks the film’s melancholic end, as the final shot captures Hultberg disappearing into the water.
Wojnarowicz, a dedicated activist in addition to artist, ‘[saw] drag queens as true revolutionaries who fuck with visual codes of gender.’ His film foregrounds the expressive and radical potential of drag in the midst of the AIDS epidemic. Hultberg’s solitary performance also speaks to the isolating experiences of those who contracted AIDS and lost support from their families, workplaces, and the government.

Beautiful People was first presented at La MaMa Experimental Theatre Club in New York City for their One Night Stand Series.
The silent film was accompanied by a live sound performance by Wojnarowicz and Hultberg and a selection of songs, including Safka’s folk-rock song ‘Beautiful People,’ with lyrics resonating bittersweetly with the content of the film: ‘Beautiful people / You ride the same subway as I do every morning / That’s got to tell you something / We’ve got so much in common / I go the same direction that you do / So if you take care of me, maybe I’ll take care of you.’
This film was preserved with the support of the New York State Council on the Arts. State of the Arts NYSCA. The Fales Library & Special Collections New York University, New York, New York.” – EAI
Martha Rosler, Flower Fields, 1974, 3’37”

“The low hills fronting the main California artery of Highway 5
exhibit a beautiful spectrum-like pattern, in stripes formed by the fields of flowers being grown there for commercial sale. The camera zooms in from a paused vehicle across the highway, revealing workers, many of them undocumented, stooping in the fields — but barely noticeable to cars flying past at highway speed. Later, in a run up Highway 5, the immigration police at their mobile roadblock pass by in a flash, as does a mobile Bank of America banking facility, roadside hitchhikers, and a person riding a horse. The road trip ends among the palm trees and glowing sunset of a Southern California night.” – Video Data Bank

Liam Gillick, Underground (Trailer for a Book), 2004 , 6’58”
“Underground (Trailer for a Book) has been created following Liam Gillick’s work Underground (Fragments of future histories) a work composed as a screenplay based on the very first science fiction novel, Fragments d’Histoire future, written in 1884 by Gabriel Tarde. Underground (Trailer for a book), screened on a Brionvegaâ Cuboglass TV, shows excerpts of Tarde’s text (translated in English) and Gillick’s screenplay, scrolling on the screen. Sentences appear and vanish in various colors and resolutions of image, carried along by a slow numeric whirling.” – Ubu Web
This video was originally conceived as an installation and is now being shown for the first time as part of a video screening.
Bernadette Corporation, Hell Frozen Over, 2000, 19’22”
“Bernadette Corporation describes this work as “A fashion film about the
poetry of Stéphane Mallarmé and the color white.” Produced for the 2000 Walker Art Center exhibition Let’s Entertain, this short film employs a range of strategies to approach the idea of nothingness, emptiness,

and vacuity, with an eye to how these notions relate to contemporary mass-cultural entertainment. Juxtaposing “documentary” takes on a fashion shoot with footage of semiologist Sylvère Lotringer giving an impromptu lecture on Mallarmé on a frozen lake, Hell Frozen Over maintains an ambiguous stance from which to both critique and celebrate the power of surface.
With: Sylvere Lotringer, Bianca (New York Models), Arielle (Next). Voice-overs: Liz Bougatsos, Colin DeLand. Hair: Rick Radone. Make-up: Yuko Mizuno. Clothes: Vikor & Rolf, Andre Walker, Seth Shapiro. Music: Ben Williams, The Beatles, Kippenberger, Mozart, Cat Stevens, Schubert. Video Editing Equipment/Software: The Bohen Foundation.” – EAI
Tony Cokes, Ad Vice, 1999, 6’36
“Working with both video and music forms as a member of, respectively, the art collective X-PRZ and the band SWIPE, Cokes employs appropriation and re-presentation in his art. In Ad Vice his source material includes advertising slogans, rock lyrics, and music

videos. Cokes offers one phrase after another, rendered in an “edgy,” advertisement-ready typeface, superimposed on degraded video images of rock musicians. Addressing the viewer with direct questions or suggestions, Cokes poses bald statements that could be philosophical platitudes or commercial tag-lines. The soundtrack, a processed-guitar piece by SWIPE, resembles a “rock song,” but features inaudible lyrics, no chorus, and a deceptively shifting hook. Ad Vice inhabits the realm of the music-video, only to use that form’s language against itself in a subtle critique of the interactions of desire and commerce in a capitalist culture.
Concept/Form: Tony Cokes for X-PRZ. Music: Swipe 2.0 (1997). Type: Context by Jean-Paul Tremblay. DV Mastering: Scott Pagano.” – EAI
Guadalupe Ruiz & Janosch Perler, La Pastora de las Cosas, 2022, 16’56”

“In the film “La pastora de las cosas ” we walk through the studio andpersonal living space of visual artist Ruiz. The camera meticulously follows the position of the sun through the rooms of the house. In this way, circumstances similar to those in a photo studio are created, where the greatest control over images can be achieved through the control of lights. Objects and inhabitants become actors in a photographic walk that is simultaneously oriented to a daily routine and to the superior temporality of the sun. The video poetically connects image- and (living-) space and raises questions about our relationship towards things and objects.”
– The artist
Meriem Bennani, 2 Lizards, 2020, 23’02”

“Cette série de vidéos d’animation est la première œuvre collaborative de Meriem Bennani et Orian Barki. Elle a été réalisée pendant le premier week-end de confinement, pour faire une pause dans leur travail de montage et d’animation.” – Centre d’Art Contemporain Genève
Rafael França, As If Exiled In Paradise, 1986, 9’00”
*Clara Chavan (*1996, Lausanne/CH) ist eine in Zürich lebende Kuratorin. Sie hat an der Universität Lausanne Kunstgeschichte und Digital Humanities studiert und ihre Masterarbeit an der Schnittstelle von Soziologie und bildender Kunst verfasst (2023). Seit 2020 hat sie mit Museen und unabhängigen Kunsträumen in der ganzen Schweiz zusammengearbeitet, darunter one gee in fog (Genf), WallStreet (Freiburg), Lokal-int (Biel), La Rada (Locarno), Tunnel Tunnel (Lausanne), das Kunstmuseum Appenzell, egg (Zürich) und CAN Centre d’art Neuchâtel. Von 2023 bis 2025 war sie Mitglied des Jury- und Kurator*innenteams von Plattform. Derzeit ist sie künstlerische Koordinatorin der Kunsthalle Friart Fribourg und Co-Kuratorin des unabhängigen Kunstraums Portland in Zürich-Oerlikon.
*Selma Meuli(*1997, CH) ist Kuratorin am Kunsthaus Biel Centre d’art Bienne (KBCB) und künstlerische Koordinatorin der Swiss Art Awards. Seit 2022 ist sie Mitglied der Jury und des Organisationsteams von Plattform. Zuvor arbeitete sie an Institutionen wie der Kunst Halle Sankt Gallen und dem WIELS in Brüssel. Sie war an zahlreichen Projekten im Lokal-int in Biel/Bienne sowie in der Krone Couronne, ebenfalls in Biel/Bienne, beteiligt. 2024 war sie Mitglied der Jury für den Manor Kunstpreis des Kantons Bern, der an den Performance-Künstler PRICE verliehen wurde. Selma Meuli studierte Kunstgeschichte und Politikwissenschaft an der Universität Lausanne und schliesst derzeit ihren Master in Kunstgeschichte an der Universität Basel ab. Sie lebt und arbeitet zwischen Biel/Bienne und Zürich.
The record collection of the La Dépendance Residency serves as starting point for a research process
focused on moving images. Based on the collection’s inventory, online accessible videoworks by the featured
artists were identified and assembled. The material spans a broad spectrum of formats — from music videos,
essays, and audiovisual works to documentaries, interviews and trailers, as well as fragments, poems, edits,
and improvised fanrecordings.
Selected tracks from the record collection and videos
Among others: Alessandra Novaga, Annea Lockwood, Charlemagne Palestine, Daniel Hennemand, Denis Rollet, Ellen Fullman, Hanne Lippard, Hideki Umezawa & Giuseppe Cordaro, Julian Sartorius,
Laura Cannell, Laurent Güdel, Nils Bech & Bendik Giske, Pablo Altar, Tout Bleu, Walter Maioli & Nirodh, and many more…
+ Mœbius & Plank: Material Album appreciation by Jeremy Morris, and extracts from the documentaries NewMusic: Sounds and Voices from the Avant-Garde by Hans G. Helms
and The Williams Fairey Brass Band by Ludovic Cantais
Running time: 1:15min


The whole list of the research and a link to the PLAYLIST
*Marc Jauss (1984, Zurich) is a independent curator and visual designer with a focus on multimedia outputs. His work centers on collaborative projects that bring together music, art, and moving images. He studied Visual Communication at the Zurich University of the Arts (ZHdK) and runs the platforms fromheretillnow and E.N.C., through which he explores experimental forms of presentation in both public and digital spaces.
































